Produktinformationen "Wirtschaftsprüferhaftung"
Neben der Anwaltshaftung und der Haftung der Steuerberater
nimmt die Wirtschaftsprüferhaftung kontinuierlich an Bedeutung in der
anwaltlichen und gerichtlichen Praxis zu.
Nicht nur die Rechtsprechung, sondern auch der Gesetzgeber ist aufgrund
prominenter Praxisfälle zuletzt aktiv geworden. Insbesondere das am 1. Juli
2021 in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG)
modifiziert und verschärft in weiten Teilen u. a. auch die zivilrechtliche
Haftung des Abschlussprüfers.
Die Darstellung beinhaltet die Prüfungstätigkeit in Pflichtprüfungen wie auch freiwillige Prüfungen und bezieht im Weiteren kapitalmarktbezogene sowie steuerberatende Tätigkeiten in die Betrachtung mit ein.
Neben materiell-rechtlichen Haftungsvoraussetzungen werden auch prozessuale Probleme bei der Durchsetzung bzw. Abwehr von Haftungsansprüchen untersucht, insbesondere die Haftung gegenüber Dritten, d. h. anderen Personen als dem unmittelbaren Auftraggeber.
| Auflage | 2. Auflage 2023 |
|---|---|
| Ausstattung | Broschur |
| Seitenzahl | 319 Seiten |
| Breite | 148 mm |
| Höhe | 210 mm |
| Verlag | Fachmedien Recht und Wirtschaft, Deutscher Fachverlag GmbH, Mainzer Landstraße 251, 60326 Frankfurt am Main, buchverlag@ruw.de |
| Sachgebiet | Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Rechtssysteme: Regeln für juristische Berufe, Regeln der Kammern Unerlaubte Handlungen, Deliktrecht, Schmerzensgeld, Schadensersatz Vergehen im Unternehmens- und Wirtschaftsstrafrecht Vertragsrecht Zivilrecht, Privatrecht, allgemein |
| Zielgruppe | Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer, Unternehmensjuristen, Gesellschafter/Aktionäre, unternehmensleitende Organmitglieder, Industrie- und Handelskammern, Berufs- und D&O-Haftpflichtversicherer |
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Die angemessene Vergütung von Betriebsräten führt seit geraumer Zeit immer wie-der zu Diskussionen. Vor allem in der Praxis bereitet die Anwendung der gesetzlichen Regelungen Schwierigkeiten und führt häufig zu Unsicherheiten – vor allem bei den Arbeitgebern. Die Arbeit beschäftigt sich daher ausführlich mit dem betriebsverfassungsrechtlichen Vergütungssystem für Betriebsräte und der konkreten Berechnung ihres Entgeltes. Neben der genauen Anwendung und dem Verhältnis der einzelnen Bemessungsvorschriften werden zahlreiche Sachverhalte untersucht, die bei der Betriebsratsvergütung relevant werden können sowie nicht zuletzt die Risiken beleuchtet, die bei Zahlung überhöhter Betriebsratsentgelte bestehen. Berücksichtigt wird bei der gesamten Betrachtung der gesetzlichen Vorschriften insbesondere die Entwicklung der Stellung und Aufgaben der Betriebsräte in den letzten Jahr(zehnt)en. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit die Regelungen noch mit der betrieblichen Realität in Einklang stehen. Dabei werden bestehende gesetzliche Schwächen aufgezeigt und entsprechende Reformvorschläge unterbreitet.
Untersucht werden verjährungsrechtliche Probleme, die sich bei der Haftung des Vertreters ohne Vertretungsmacht gem. § 179 BGB, des Anfechtenden gem. § 122 BGB sowie aus c. i. c. gem. §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2, 311 Abs. 2, Abs. 3 BGB stellen können. Bei den genannten Ansprüchen handelt es sich um sog. quasivertragliche Schadensersatzansprüche. Diese Ansprüche sind dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Anspruchsinhaber ursprünglich begehrter Vertrag am Ende nicht oder jedenfalls inhaltlich nicht so wie gewünscht zustande kommt und sie somit als eine Art wirtschaftlicher Ersatzwert an die Stelle der gescheiterten vertraglichen Ansprüche treten. Die quasivertraglichen Schadensersatzansprüche weisen somit eine besonders enge Verbindung zu dem vertraglichen Anspruchs- und Haftungsregime auf. Nach einem Überblick über das geltende Verjährungsrecht sowie über die behandelten Anspruchsgrundlagen werden die einzelnen verjährungsrechtlichen Problemstellungen herausgearbeitet und anhand von verschiedenen Fallbeispielen konkretisiert. Abschließend wird versucht, einen verallgemeinerungsfähigen Lösungsansatz für die verjährungsrechtliche Behandlung der quasivertraglichen Schadensersatzansprüche zu entwickeln.
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Das Werk ist eine umfassende Kommentierung zum Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters gemäß § 89 b HGB. Es ist auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung und Literatur und berücksichtigt insbesondere die Folgen der Änderung von Abs. 1 dieses Paragraphen in 2009. Neben der europarechtskonformen Auslegung dieser Vorschrift gemäß der Handelsvertreterrichtlinie behandelt es vor allem folgende Themenkreise: - Ausgleichsanspruch und Anrechnung der vom Unternehmer finanzierten Altersversorgung des Handelsvertreters; - grenzüberschreitende Tätigkeit von Handelsvertretern unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der EU-Erweiterungen; - Probleme bei der Neuwerbung von Kunden; - Ausschlussgründe, insbesondere Kündigungsgründe der Vertragspartner; - Umgehungsversuche, Abwälzungsvereinbarungen, Einstandszahlungen.
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Der Autor dieses
Buches zeigt Arten der Streitvermeidung und -schlichtung am Beispiel des
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Auch als E-Book erhältlich
Neben der Anwaltshaftung und der Haftung der Steuerberater nimmt die Wirtschaftsprüferhaftung kontinuierlich an Bedeutung in der anwaltlichen und gerichtlichen Praxis zu. Nicht nur die Rechtsprechung, sondern auch der Gesetzgeber ist aufgrund prominenter Praxisfälle zuletzt aktiv geworden. Insbesondere das am 1. Juli 2021 in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG) modifiziert und verschärft in weiten Teilen u. a. auch die zivilrechtliche Haftung des Abschlussprüfers.Die Darstellung beinhaltet die Prüfungstätigkeit in Pflichtprüfungen wie auch freiwillige Prüfungen und bezieht im Weiteren kapitalmarktbezogene sowie steuerberatende Tätigkeiten in die Betrachtung mit ein.Neben materiell-rechtlichen Haftungsvoraussetzungen werden auch prozessuale Probleme bei der Durchsetzung bzw. Abwehr von Haftungsansprüchen untersucht, insbesondere die Haftung gegenüber Dritten, d. h. anderen Personen als dem unmittelbaren Auftraggeber.