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Produktinformationen "Tätowierung und Urheberrecht"

Tätowierungen sind längst mehr als reine Körperkunst – sie sind Ausdruck individueller Persönlichkeit, gesellschaftlicher Strömungen und oft auch eines künstlerischen Schaffensprozesses. Doch wie verhält es sich mit dem rechtlichen Schutz dieser Kunstwerke? Welche Rechte stehen den Tätowierern zu, und wie lassen sich die Interessen der Träger von Tätowierungen mit dem Urheberrecht in Einklang bringen? 

Das Werk beleuchtet die komplexen Schnittstellen zwischen Körperkultur und geistigem Eigentum. 

Der Autor analysiert, inwieweit Tätowierungen urheberrechtlichen Schutz genießen, welche Urheberpersönlichkeits-, Nutzungs- sowie Verwertungsrechte für Tätowierer bestehen und ob sich ein Tätowierter rechtlichen Einschränkungen bei der Nutzung seines eigenen Körpers gegenübersehen kann. Darüber hinaus werden beispielsweise anhand der Prüfung urheberrechtlicher Schranken praxisnahe Lösungsansätze für Konflikte zwischen Urhebern, Kunden und Dritten entwickelt.

Mit wissenschaftlicher Tiefe und hoher Praxisrelevanz bietet dieses Werk eine fundierte urheberrechtliche Orientierung für Juristen, Tätowierer und alle, die sich mit der rechtlichen Einordnung von Körperkunst befassen. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wem die Kunst auf der Haut eigentlich gehört.

Hier zur Review vom Tattoo-Magazin Feelfarbig

Rezensionen

Auszug

Es ist erstaunlich, wie wenig Rechtsprechung und wissenschaftliche Aufsätze zum Thema Tattoorecht existieren. Kommentarliteratur sucht man vergeblich. Es würde daher nicht weiter verwundern, wenn sich diese Dissertation zu DEM Nachschlagewerk für Richterinnen und Richter entwickeln würde. Es wäre uns allen zu wünschen. Das Buch ist zudem hervorragender Lesestoff für alle (angehenden und praktizierenden) Juristinnen und Juristen. Nicht nur, weil die Dissertation so verfasst ist, dass ihr auch Nicht-Urheberrechtler spielend folgen können, sondern auch, weil sich unter so mancher Robe ein kleines Kunstwerk verbirgt, das dort vielleicht keiner vermutet. Die Lektüre liegt also für Viele im eigenen Interesse. 

Lars Rieck sensibilisiert für die wichtigsten Problemkreise rund um ein Thema, das sprichwörtlich unter die Haut geht. Das Wichtigste ist allerdings: Diese Dissertation bietet nicht nur präzise und umfangreiche urheberrechtliche Ausführungen, sondern ist auch im Übrigen mehr als unterhaltsam. Nichts anderes hätte ich von dem Träger des Unterarm-Tattoos "Organ der Rechtspflege" erwartet.

Zur vollständigen Besprechung gelangen Sie hier.

Stephanie Beyrich, Rechtsanwältin, Podcasterin, Autorin, in K&R 9/2025

Eigenschaften "Tätowierung und Urheberrecht"
Auflage 1. Auflage 2025
Ausstattung Broschur
Seitenzahl 313 Seiten
Breite 148 mm
Höhe 210 mm
Verlag Fachmedien Recht und Wirtschaft, Deutscher Fachverlag GmbH, Mainzer Landstraße 251, 60326 Frankfurt am Main, buchverlag@ruw.de
Sachgebiet Urheberrecht im Kontext von Körperkunst. Es verbindet rechtliche Fragestellungen mit den Bereichen Körperkultur, Kunst und geistiges Eigentum.
Zielgruppe Juristen, Tätowierer, Personen, die sich mit der rechtlichen Einordnung von Körperkunst beschäftigen, wie beispielsweise Wissenschaftler, Rechtsexperten oder Studierende in diesen Bereichen, Interessierte Laien, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wem das Urheberrecht an Tätowierungen zusteht.
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