Produktinformationen "Festschrift für Bud Spencer"
Carlo Pedersoli – Bud Spencer: Ich geb Dir Festschrift!
Die Kunstfigur Bud Spencer teilte Ohrfeigen aus – mit einer Selbstverständlichkeit, die Millionen Menschen weltweit in seinen Bann zog. Dem Schauspieler, Sportler, Juristen, Erfinder und Unternehmer Carlo Pedersoli erweist diese Festschrift zehn Jahre nach seinem Tod die Ehre und legt zu seinem Gedächtnis eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Phänomen vor, das weit über das Kino hinausgewachsen ist.
Autorinnen und Autoren aus Rechtswissenschaft, aber auch Filmwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Politik nehmen die Kunstfigur „Bud Spencer" aus ihren jeweiligen Fachperspektiven in den Blick. Dabei entfaltet sich ein überraschend vielschichtiges Bild: Wie funktioniert der burleske Humor der Spencer-Hill-Filme, welches Muster steht dahinter? Welche Rolle spielt der unterlegte Ton dabei? Was macht die kultige Synchronisation des „Schnodderdeutsch" urheberrechtlich so komplex? Welche Marken und posthumen Persönlichkeitsrechte schützen eine Legende im digitalen Zeitalter – und was passiert, wenn KI-Technologie Filme restauriert oder gar das Erbe einer Ikone neu erschafft? Wie sähe die Haftung für einen KI-gesteuerten „Buddynator“-Roboter aus?
Gleichzeitig fragen die Beiträge nach dem Politischen und Sozialen: Welche Diskussionen gab es um die Bürgerbeteiligung bei der Benennung öffentlicher Einrichtungen nach Bud Spencer? Warum war Bud Spencer stets „der Große für den kleinen Mann"? Welche Identitätsentwürfe transportieren seine Filme – und wie fügen sie sich in Debatten über Gender, Populärkultur und Bürgerbeteiligung ein?
Und last not least werden Diskriminierungsfragen nach dem AGG erörtert: Terence Hill bekommt keine Festschrift…
Eine Festschrift, die zeigt: Wer Bud Spencer wirklich verstehen will, braucht mehr als vier Fäuste.
Die Festschrift zu seinen Ehren enthält durchweg unterhaltsam geschriebene Beiträge, die nicht nur juristisch höchst interessant sind. (…)
Für meine Tätigkeit im Bereich der Haftpflichtversicherung war besonders spannend, dass sich die Festschrift ausführlich mit der Haftung von KI befasst und die Frage aufwirft, ob die bestehende Rechtsordnung mit BGB und ProdHaftG bei diesem Thema noch adäquat aufgestellt ist – oder ob es hier eines gänzlich neuen Haftungskonzepts bedarf. Das ist ein Thema, das mich aktuell schon umtreibt und in naher Zukunft noch deutlich an Bedeutung gewinnen wird.
Alles in allem: eines der unterhaltsamsten juristischen Werke, die ich je in den Händen hatte. Klare Leseempfehlung.
Philip P. | Abteilungsleiter Haftpflicht-Schaden bei Öffentliche Oldenburg | Recht | LinkedIn v. 31.07.2026
Zur vollständigen Besprechung gelangen Sie HIER.
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„Ob die Tatsache, dass jetzt gerade einer der
Bud-Spencer-Filme zur Sprache kommt, der ohne Beteiligung seines kongenialen
Partners Terence Hill zustande kam, gegen das AGG (Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz) verstoßen könnte, dürfte sich nach Lektüre des
entsprechenden Beitrags (11) des Herausgebers dieses lesenswerten und wirklich
kurzweiligen Buches, Thomas Wilmer, beantworten lassen.
Dessen stets Douglas-Adams-ähnlicher Humor, der sich glücklicherweise mit
hervorragenden juristischen sowie #budspencerischen Kenntnissen paart,
trägt durch das gesamte Werk. Die von ihm hier zusammengerufenen weiteren
Autor*innen, die als „Koalition der Willigen“ diese „Mutter aller
Festschriften“ zusammengetragen haben (12), stehen ihm dabei in ihrem
jeweiligen Fachgebiet in keiner Weise nach. Und so kann ich nur empfehlen:
Kauft dieses Werk und verhelft ihm so vielleicht zu einem Eintrag im
Guinness-Buch der Rekorde - als (zurecht) meistgelesene Festschrift.“
Sebastian Dosch, Berater, auf LinkedIn. Hier zur vollständigen Rezension
| Auflage | 1. Auflage 2026 |
|---|---|
| Ausstattung | Broschur |
| Seitenzahl | 439 Seiten |
| Breite | 148 mm |
| Höhe | 210 mm |
| Verlag | Fachmedien Recht und Wirtschaft, Deutscher Fachverlag GmbH, Mainzer Landstraße 251, 60326 Frankfurt am Main, buchverlag@ruw.de |
| Sachgebiet | Rechtswissenschaft, Medien- und Urheberrecht, Persönlichkeits- und Markenrecht, Film- und Medienwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Populärkultur, Psychologie, KI- und Technologierecht, Gender- und Diversity-Studien |
| Zielgruppe | Rechts- und Medienwissenschaftler:innen, Sozial- und Kulturwissenschaftler:innen, Jurist:innen und Medienpraktiker:innen, KI- und Technologierecht-Forschende, Studierende, Kulturjournalist:innen, Bud-Spencer- und Popkultur-Fans. |
| Herausgeber | Thomas Wilmer |
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